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Episodenführer 1.Staffel
Blumen für Dein Grab
Der umschwärmte Erfolgsautor Richard Castle ist gerade beim Signieren seiner süffigen Krimi- und Horrorromane, als Detektivin Kate Beckett von der New Yorker Polizei NYPD in einem spektakulären Mordfall erkennt, dass der Täter sich offenbar einen seiner Romane zum makabren Vorbild genommen hat. Sie holt Castle aus dem Rampenlicht zur Einvernahme, wo sich der Charmeur dank eines hieb- und stichfesten Alibis vom Tatverdacht befreien kann. Am nächsten Tag bringt Kate sämtliche Bücher von Castle aufs Revier, damit ihr Team allfällige weitere Nachahmertaten schnell erkennen kann. Gegen den Willen der Polizistin mischt sich der Autor in die Ermittlungen ein und interveniert kurzerhand beim Bürgermeister, als das Resultat einer wichtigen Fingerabdruck-Überprüfung auf sich warten lässt. Ein neuer, typisch inszenierter Mordfall führt zur Verhaftung eines Tatverdächtigen, den Castle jedoch als Opfer eines Täuschungsmanövers entlasten kann. Als Kate Beckett schliesslich zum Schlag gegen den Täter ausholt, sorgt sie dafür, dass Castle ihr nicht in die Quere kommen kann. Doch wo ein Castle ist, ist auch ein Weg.
Die tote Nanny
Eine tote Nanny wird im drehenden Tumbler eines Apartmenthauses gefunden. Die Suche nach dem Mörder führt in eine Welt von Sex, Lügen und zu den Videotapes der Überwachungskamera im Lift des Wohnhauses. Im Wettbewerb zwischen der Fantasie von Starautor Castle und der Faktentreue von Detective Beckett ist es schliesslich Erstere, die den Ausschlag dafür gibt, dass die Spurensuche sich nicht im zwölften Stockwerk verliert, sondern im 15. Obergeschoss abgeschlossen werden kann.
In der Waschküche eines teuren Apartment-Hauses wird Sarah, die Nanny des Ehepaars Petersen, erschlagen in einem Wäschetrockner entdeckt. Castle kann mit seiner Wortgewalt die versammelten Polizeikollegen von Beckett überzeugen, dass ein Nachbar der Mörder sein muss. Die Autopsie zeigt, dass das Opfer vor ihrem Tod geschützten Sex hatte, was zur Annahme führt, dass Sarah ihren Mörder kannte. Chloé, Sarahs Freundin und Nanny im selben Haus, lenkt den Verdacht auf Mister Petersen, der abends oft allein mit der attraktiven Nanny zu Hause gewesen sei.
Diese Spur erweist sich als interessant, aber hinfällig, als Castle anhand der Aufzeichnungen der Liftkamera scharfsinnig erkennt, dass die Fahrt der Nanny in die Waschküche fünf Sekunden weniger lang gedauert hatte als eine Fahrt zurück. Somit verlagert sich die Spur von den Petersens im zwölften Obergeschoss in die 15. Etage - wo die Wohnung des Ehepaares Harris liegt, der Arbeitgeber von Nanny Chloé. Von seiner unstillbaren Neugierde getrieben findet Castle im Badezimmer von Mister Harris, was er sucht: Kondome.
Die Eliten-Clique
Der Mord an einem Schüler führt das ungleiche Ermittlerduo in den Central Park. Ihr Versuch, die Puzzlesteine der Tat zusammenzusetzen, wird hintertrieben von Freunden des Toten, die mit gut synchronisierten Lügengeschichten die kontrastierenden Fähigkeiten von Castle und Beckett herausfordern. Als sie schliesslich dem manipulativen Mastermind des Verbrechens auf die Spur kommen, verblüffen Beckett und Castle einander mit einer ungezügelten Verhörtechnik und einem raffinierten Winkelzug.
In einem auf dem Wasser treibenden Ruderboot wird der Teenager Donnie, Sohn eines verarmten Hedge Fund Managers, tot aufgefunden. Die Untersuchung des Mordes im Central Park führt Beckett und Castle zu Donnies Freunden, die offenbar einiges zu verbergen haben. Als ihnen nachgewiesen werden kann, dass sie in der Mordnacht im Central Park waren, schicken die Freunde das Ermittlerduo auf die falsche Fährte eines Drogendealers, der Donnie erschossen haben soll, weil dieser seine Schulden nicht bezahlen konnte. Dank Castles Vorstellungskraft gelingt es, die Freunde zu einem Geständnis zu zwingen: Donnie wurde bei einem Spiel unabsichtlich erschossen.
Als Max, der unglückliche Schütze, tot aufgefunden wird, ist für seine Freunde klar, dass er mit seiner Tat nicht leben konnte und er sich deshalb erschossen hatte. Als schliesslich noch ein Handyfilmchen auftaucht, das Maxes Tat beweist, ist für Castle und Beckett klar: Die Lügengeschichten der Clique sind genauso gut synchronisiert wie ihre Handys. Ausserdem erkennen die beiden die manipulative Kraft eines kalten Masterminds, der es liebt, ein riskantes Spiel zu spielen. Doch auch Castle spielt fürs Leben gern.
Die Hölle kennt keine Wut
Ein New Yorker Stadtrat wird kurz vor den Neuwahlen ermordet und in einen Teppich eingerollt aufgefunden. Castle und Beckett geraten in die Welt dreckiger Politik, während sein neuester Roman in den Läden liegen bleibt. Einmal mehr gelingt es Castle, sich bei der Aufklärung des Falles in bestes Licht zu stellen. Im Gegenzug bringt Beckett ihren «Partner» bei einer Buchlesung in Verlegenheit, worauf dieser ihr genüsslich intime Details über seine neue Romanheldin offenbart.
Castle, dessen Selbstvertrauen nichts erschüttern kann, ist nervös: Der letzte «Storm»-Roman, in dem er seinen äusserst erfolgreichen Titelhelden sterben lässt, kommt in die Buchhandlungen - und bleibt da liegen, wie seine Mutter ihm alsbald rapportiert. Für willkommene Ablenkung sorgt die Ermordung des New Yorker Stadtrats Jeff Horn, der erschossen in einen Teppich eingerollt aufgefunden wird. Dass der Politiker kurz vor dem Wahltag von seinem Konkurrenten aus dem Weg geräumt worden ist, scheint angesichts der fast aussichtslosen Lage Horns wenig plausibel.
Castle und Beckett stossen bei der Wahlkampfleitung des Gegners jedoch auf Fotos eines Detektivs, die Horn beim Liebesspiel mit einer Prostituierten, «Tiffany», zeigen. Zu Becketts Ärger stellt Castle den Kontakt zu dieser auf sehr informelle Weise her. Er erfährt von Tiffany, dass Horn erpresst worden war. Ein neuer Blickwinkel auf den Fall eröffnet sich, als sich herausstellt, dass die trauernde Witwe Laurie in den Wahlkampf eingreift, um das hehre Werk ihres verstorbenen Gatten weiterzuführen. In erstaunlicher Minne lösen Castle und Beckett gemeinsam den Fall, nur um in einen neuen Streit zu entflammen, als Beckett für einmal den Speer umkehrt - sie bringt den Schriftsteller bei einer Lesung mit einem Aufsehen erregenden Auftritt ausser Fassung, worauf dieser sie mit den süffigen Details seiner neuen Romanheldin konfrontiert.
Gefrorenes Blut
Eine gefrorene Frau auf den Armierungseisen eines Neubaufundamentes führt Castle und Beckett zu einer alten, vernachlässigten Vermisstenakte. Die Klärung der komplexen Hintergründe dieses Mordes gleicht einem Staffellauf von einem Verdächtigen zum nächsten und kann nur dank Castles Fantasie und Becketts Willen vollendet werden. Dabei wird die Polizistin mit schmerzlichen Erinnerungen konfrontiert, die sie Castle vertrauensvoll offenbart - und damit seiner Romanfigur Nikki Heat zu einem schärferem Profil verhilft.
Auf einer Baustelle wird eine tiefgefrorene weibliche Leiche entdeckt. Die Ehefrau und Mutter zweier Kinder wird seit fünf Jahren vermisst. Castle lenkt den Verdacht auf den Ehemann, doch es zeigt sich, dass dieser einige Zeit später selbst ermordet wurde. Die Vernehmung der Eltern der Ermordeten bringt den Polizisten, der die Vermisstenanzeige damals behandelt hatte, in ein schiefes Licht. Kurz darauf gerät jedoch der Freund des Ehemannes ins Visier von Castle und Beckett, der auf eine neue Spur verweist.
Die Suche nach dem Täter führt das ungleiche Paar von einem Verdächtigen zum nächsten - und wieder zurück. Schliesslich scheint der Fall klar, doch es bedarf der Fantasie eines Romanciers, um die Geschichte abzurunden. Dabei entdecken Beckett und Castle erneut Ungereimtes. Die schwierigen Ermittlungen in den Mord an einer Mutter lösen bei Beckett schlimme Erinnerungen aus, die sie überraschenderweise Castle offenbart. Dieser zeigt sich des Vertrauens unwürdig.
Voodoo
Zwei brutale Ritualmorde an Immigranten führen Beckett ins unbekannte Territorium der Voodoo-Religion. Castle - ein Experte für Ritualmorde seit seinem sechsten «Storm»-Roman - weist ihr den Weg. Gemeinsam nimmt das ungleiche Team die Spur eines Mörders auf, der kurz davor steht, erneut zuzuschlagen. Ein gefährlicher Showdown beginnt. Ernsthafte Gefahr droht Castle indessen auch im Privatleben: Seine Exfrau Meredith will nach New York zurückkehren.
Vergangene Leidenschaft flammt auf zwischen Castle und seiner geschiedenen Frau Meredith, erlöscht aber jäh, als sie ihm mitteilt, dass sie wieder in New York leben will. Castle kann seiner Ex, im Gegensatz zu Tochter Alexis, vorerst entrinnen, wird er doch zusammen mit Beckett am Schauplatz eines rituellen Mordes erwartet. Der Starautor, der im Rahmen seiner Recherchen für einen «Storm»-Krimi ähnliche Ritualmorde studiert hat, übernimmt die Führung des Falles.
Als ein weiterer Immigrant tot und mit einem Voodoo-Amulett im Mund aufgefunden wird, folgen Beckett und Castle einer Spur, die schliesslich zum Mörder führt. Sie erkennen, dass ein weiteres Opfer in unmittelbarer Lebensgefahr steckt. Als Beckett schliesslich, ohne den ausgetricksten Castle, zum Showdown ansetzt, gerät sie in grosse Gefahr. Zu ihrem Glück gelingt es Castle einmal mehr, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.
Reich und tot
Eine Reihe von Überfällen auf noble Villen kulminiert in einem besonders gewalttätigen Fall von Juwelenraub und Mord. Bei der Suche nach Gemeinsamkeiten zwischen den Fällen führt Castle Beckett in eine Welt, in der sie sich unwohl fühlt: an eine Wohltätigkeitsveranstaltung voller Prominenter, Paparazzi und mitten drin sie selbst, knapp verhüllt von einem prächtigen Ballkleid. Castle wiederum benötigt die Hilfe eines Exdiebes, der - einst Opfer einer verräterischen Romanfigur Castles - nach Rache sinnt.
Im Wandtresor eines noblen Zuhauses wird die schrecklich zugerichtete Leiche der Hausherrin gefunden, ihre grossartigen Juwelen jedoch sind unauffindbar. Die Aufklärung des brutalsten einer Serie von gleichartigen Raubzügen führt zu einem Verdächtigen, der Beckett provoziert, jedoch ein hieb- und stichfestes Alibi hat. Castle, der um die Sicherheit der eigenen, zum Opferprofil passenden Familie, bangt, holt notgedrungen den Rat eines früheren Juwelendiebes ein. Dieser hat eine Rechnung mit dem Schriftsteller offen, der ihn einst mit einer allzu verräterischen Romanfigur in die Bredouille geritten hatte.
Dank Hinweisen des Diebes verlagern Castle und Beckett ihre Suche in die Welt der Wohltätigkeitsveranstalter, deren Diskretionsgebot sich jedoch als Hindernis entpuppt. Kurzerhand findet Castle einen neuen Zugang zu den Schmarotzern reicher Gönnerinnen und Gönner: Er lädt Beckett zu einem Ball ein - ein Versuch, die verunsicherte Polizistin zu blamieren, oder ein cleverer Schachzug bei der Mördersuche? Der Schachzug gelingt - doch der Triumph bleibt aus, denn Castle wird Opfer eines wohldurchdachten Racheplans.
Geister
Castle und Beckett sind miteinander in ein bizarres Langzeit-Pokerspiel verstrickt und sehen sich gleichzeitig mit einem Mordfall konfrontiert, der sie in den Grenzbereich zwischen Realität und Fiktion führt: Eine Tote, die in einer Badewanne voller Motorenöl ertränkt wurde, erweist sich als scheinbar brave Ehefrau mit einem Doppelleben, das aufregender war, als es ihre Memoirenschreiberin - eine Berufskollegin von Castle - glaubt.
Beckett besiegt Castle gerade mit einem scheinbar gelungenen Bluff in einem hochgehenden Pokerspiel, als die beiden zu einem Tatort in einem zwielichtigen Stundenhotel gerufen werden. Dort erwartet sie in einer mit Motorenöl gefüllten Badewanne die Leiche einer Frau. Als es ihnen gelingt, die Tote zu identifizieren, erfahren sie, dass diese - Allison - ein Doppelleben führte: Während ihr Ehemann glaubte, sie arbeite an drei Tagen pro Woche in einer Boutique, ging sie offenbar einem lukrativeren Broterwerb nach.
Die Spuren führen Castle und Beckett zu Lee Wax, einer Autorin von wahren Kriminalgeschichten. Diese gibt an, als Allisons Ghostwriterin deren Memoiren zu schreiben, die sie jedoch für frei erfunden hält. Die Ermittlungen dieses Mordfalles erweisen sich für Castle und Beckett als komplexe Reise ins Grenzgebiet zwischen Realität und Fiktion, einer Region, in der sich Castle bestens auskennt.
Die verschwundene Tochter
Die Aufklärung eines Entführungsfalles bringt Beckett mit einem alten Bekannten zusammen: FBI-Agent William Sorenson. Mit ihm verbinden sie private Gefühle und ein alter, unglücklich gelaufener Fall, der ihr noch immer im Nacken sitzt. Bei der schwierigen Suche nach den Entführern des zweijährigen Adoptivkindes wird Castle von Eifersuchtsgefühlen geplagt, während Beckett angesichts eines drohenden Misserfolgs die Kontrolle zu verlieren droht.
Auf ausdrücklichen Wunsch eines FBI-Beamten nimmt Beckett an den Ermittlungen in einem Entführungsfall teil. Zusammen sollen sie das Verschwinden der zweijährigen Angela Candela klären. Castle, ihr omnipräsenter Begleiter, erkennt sofort, dass seine Lieblingspolizistin mit dem FBI-Mann William Sorenson eine vielschichtige gemeinsame Vergangenheit verbindet.
Das Gespräch mit den Adoptiveltern Theresa und Alfred macht schnell klar, dass die Entführer über intime Kenntnisse verfügen, entspricht doch das geforderte Lösegeld von 750'000 Dollar exakt den Ersparnissen der Fond-Managerin und des um Erfolg ringenden Künstlers. Zunächst gerät ein frustrierter ehemaliger Mitarbeiter Theresas ins Visier der Polizei, doch dann lenkt Castle den Verdacht auf die leibliche Mutter Angelas, die bei der Adoptionsstelle einen Besuch bei ihrer Tochter beantragt haben soll.
Danach geraten die Ermittlungen ins Stocken. Daraufhin verliert Beckett, die diesen Fall unbedingt lösen will, langsam die Kontrolle, denn die Situation weckt schmerzliche Erinnerungen.
Todesfall in der Familie
Im Finale der ersten Staffel bekommen es Castle und Beckett nach der Ermordung eines Schönheitschirurgen mit Operationsobsessionen, Identitätsveränderungen und erbarmungslosen Profis zu tun. Nebenbei gräbt Castle in Becketts Vergangenheit und riskiert damit die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit. Tochter Alexis beglückt ihn mit ihrem ersten Date - seine einschlägigen Tipps jedoch entsetzen deren Grossmutter Molly.
Der als vermisst gemeldete Schönheitschirurg Leeds wird wenige Tage vor seiner Hochzeit ermordet in seinem falsch parkierten Wagen entdeckt. Aussergewöhnliche Folterspuren und die Wahl der Mordmethode deuten auf die Arbeit eines Profis hin. Beckett und Castle entdecken bei der Befragung der Verlobten und der Praxisangestellten des Toten nichts Verdächtiges. Einzig eine operationssüchtige Patientin, welcher der Chirurg eine Operation verweigert hatte, scheint ein Motiv für die Tat zu haben.
Die Untersuchung von Leeds Arbeitsplatz fördert eine mysteriöse Patientenakte zu Tage, deren Identifikationsmerkmale unsichtbar gemacht wurden. Die Ermittlungen ergeben, dass Doktor Leeds eine geheime Operation im Spital durchgeführt hatte, die von der Bundesanwaltschaft bezahlt wurde. Handelte es sich um eine Gesichtsoperation im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes? Als Castle und Beckett jegliche Informationen von offizieller Seite verweigert wird, wendet Ersterer sich an einen Mafioso, der ihm einen Gefallen schuldet. Er hofft, von diesem zu erfahren, wer von einem neuen Gesicht profitieren könnte.
In seiner Freizeit beauftragt Castle einen Spezialisten, um den ungeklärten Mord an Becketts Mutter nochmals unter die Lupe zu nehmen. Damit riskiert er einen Bruch mit Beckett. Zudem feiert er das erste Date seiner Tochter, was ihm seitens seiner Mutter Molly den Vorwurf einbringt, ein sorgloser Vater zu sein.
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